Stellungnahme Wahlausgang

Unsere zwei in den Stadtrat gewählten Vertreter Ulrike Schneider unde Axel Kröner nehmen Stellung zum Ausgang der Wahl.
Die Presseinformation kann unten heruntergeladen werden.

„Das Ergebnis der Kommunalwahl haben wir mit einem lachenden
und einem weinenden Auge zur Kenntnis genommen“, so der angehende
Stadtrat Axel Kröner. Positiv bewertet Zukunft.ödp die deutliche Steigerung der
Wählerstimmen um rund 56%. Das sind immerhin 5,0 % der Wählerstimmen
und beschert der Initiative einen zweiten Stadtratssitz, womit sie automatisch
in den Ausschüssen vertreten ist, ohne Fraktionsgemeinschaften mit anderen
eingehen zu müssen.

Denkzettel für CSU und Grüne
Positiv bewertet die Initiative auch den klaren Denkzettel für CSU und Grüne,
die für so manche Fehlentscheidung im Stadtrat die Verantwortung tragen.
„Angefangen von der Landesgartenschau über das Einkaufszentrum in
Oberndorf bis hin zum ÖPNV – die Weichen wurden falsch gestellt“, so OB
Kandidatin Ulrike Schneider. Sie kritisiert die fehlende Nachhaltigkeit sowohl,
was die städtischen Finanzen anbelangt, also auch den Naturschutz. Die Aussicht
auf eine große Koalition macht in ihren Augen auch keine Hoffnung, denn
weder bei der SPD noch bei der CSU hätte Nachhaltigkeit eine große Rolle
gespielt.

Keine Wahlempfehlung für Schulte oder Hofmann
Beantwortet ist damit auch die Frage, welche Wahlempfehlung die Initiative
Zukunft.ödp im Hinblick auf die anstehende Stichwahl geben wird. „Zukunft.
ödp wird keinen der beiden Kandidaten empfehlen“, so Axel Kröner im Namen
der Initiative. „Wir haben mit Ulrike Schneider eine Oberbürgermeisterkandidatin
ins Rennen um das höchste Amt der Stadt geschickt, weil wir keinen der
sechs Kandidaten für geeignet hielten, daran hat sich nichts geändert“. Mit
Oliver Schulte und Ralf Hofmann gehen zwei Kommunalpolitiker ins Rennen,
die nicht so sehr von ihrer bisherigen Leistung dorthin getragen wurden, sondern
von einer immensen Wahlkampfschlacht – angefangen von Großplakaten
über Bauzäune, Wahlkampfgeschenke, finanzierte Reichweite in den Social
Media bis hin zu tönenden Versprechen für die Zukunft. Weder für das ÖPNVDesaster,
noch für die Investition in die Rasenheizung des Fußballstadions
trotz Haushaltssperre haben sie sich an irgendeiner Stelle entschuldigt.

Wunsch nach informierten Bürgern
Dass dies dennoch für zweistellige Ergebnisse gesorgt hat, wundert die Initiative
nicht. „Im Wahlkampf haben wir festgestellt, wie viele Menschen dank fehlender
Zeitungslektüre wenig bis gar nicht über die Stadtpolitik informiert sind.
Da greift dann eine omnipräsente und teuer finanzierte Wahlkampagne um so
mehr“, so Kröner zum Wahlausgang. Hinzu kommt, dass sich die unzufriedenen
Bürger mit einem Prozentsatz von 19,1% der AfD zugewandt hätten –
ohne der eigentlichen, zweifelsohne vorhandenen Opposition die Früchte ihrer
Arbeit zukommen zu lassen. „Es ist so schön einfach, die AfD zu wählen statt
sich als mündiger Bürger selbst ein faires Urteil zu bilden“, so OB-Kandidatin
Ulrike Schneider kritisch. Sie hatte auf einen anderen Ausgang der Wahl gehofft
und war darin im Wahlkampf von Menschen aus den unterschiedlichsten
Bevölkerungsgruppen bestärkt worden. Eines hatten diese Menschen allerdings
gemein – sie waren informiert über Entscheidungen und Zusammenhänge
in ihrer Kommune. „Wenn das politische System dank der Social Media
Plattformen und der dort stattfindenden, ungefilterten Selbstbeweihräucherung
und Fake News immer weiter in Schieflage gerät, habe ich Angst um unsere
Demokratie“, so Schneider nachdenklich. Umso mehr fühlt sie sich verpflichtet,
einen Teil ihrer Zeit weiter in die Kommunalpolitik zu stecken. Allerdings
mit einer Einschränkung: „Es ist meine Lebenszeit, mit der werde ich künftig
achtsamer umgehen“, so Schneider, die sich in der Zukunft auf wenige wichtige
Themen konzentrieren will. Neben sich weiß sie den Unternehmer und
Tierschützer Axel Kröner und viele weitere Mitstreiter, mit denen sie an einer
effizienten, in jeder Hinsicht nachhaltig ausgerichteten Politik festhalten will.

Bericht in Mainfranken News